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Geschrieben von Zahnarztpraxis Kilthau
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Schwerpunkte in der Parodontologie sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnbetterkrankungen.
Die Parodontitis (Zahnfleischentzündung oder Parodontose) ist eine schleichende, weit verbreitete und oft zu spät erkannte Erkrankung des Zahnhalteapparates. Neben erblicher Vorbelastung sind Rauchen und ungenügende Mundhygiene mit Bakterienansammlungen auf Zahnoberflächen und in Zahnfleischtaschen die Hauptursachen. Erste Anzeichen wie Zahnfleischbluten werden oft vom Patienten ignoriert. Zahnlockerungen und Zahnfleischschund in Verbindung mit schmerzhaften Abszessen bringen den Patienten oft zu spät zur Behandlung in unsere Praxis. Der Kieferknochen und das Zahnfleisch können schon so stark geschädigt sein, dass in letzter Konsequenz das zum Komplettverlust der Zähne führen kann
So weit sollte man es nicht kommen lassen! Mit den Prophylaxe-Maßnahmen, die in von unserer Praxis für unsere Patienten angeboten werden, besonders durch eine regelmäßige Untersuchung (Recall) und Professionelle Zahnreinigung können solche Schäden vermieden werden.
Nach einer ausführlichen Diagnostik erfolgt die Therapie durch Instruktion und Anpassung der Mundhygienemittel, sowie einer perfekten Entfernung aller harten und weichen Zahnbeläge (supra) oberhalb und (sub) unterhalb des Zahnfleisches. Entzündliche Gewebe werden ebenfalls entfernt und falls notwendig die Entzündung zusätzlich durch spezielle Antibiotika behandelt.
Zähne, die bereits durch den Knochenabbau infolge Parodontitis gelockert sind, können je nach Ausgangsbefund nach Beseitigung der Reizfaktoren und der Entzündung dennoch langfristig erhalten werden. Eine zusätzliche Stabilisierung kann mit einem Splint (semipermanente Verbindung) der gelockerten Zähne nach dem Bündelungsprinzip erreicht werden.
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